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Diplomarbeit: “Judith Butler trifft die Systemische Therapie” von Angelika Grubner

Quelle: aboutpixel.de/AxelReis

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Im Zuge ihres Feministischen Grundstudiums am Rosa Mayreder College verfasste Angelika Grubner ihre Diplomarbeit mit dem Titel

“Judith Butler trifft die Systemische Therapie – Die ‘Matrix der Intelligibilität’ – ein Geschlechter(de)konstruktionsmodell für die Psychotherapie”.

Trotz des scheinbar großen Einflusses des Dekonstruktivismus auf die Theoriebildung systemischer Therapie verwundert es, dass der dekonstruktivistisch-feministische Ansatz Judith Butlers bisher nur wenig rezipiert wurde. Dieser, längst fälligen, Annäherung widmet sich die Diplomarbeit von Angelika Grubner.

Im ersten Teil ihrer Arbeit gibt die Autorin einen Überblick über die Entwicklung systemischer Theorie und stellt speziell den narrativen Ansatz vor.

Im zweiten Teil thematisiert Angelika Grubner die (geschichtliche) Trennung zwischen Sex und Gender und fasst die bisherige Kritik feministischer Systemiker_innen an der systemischen Therapie zusammen.

Der dritte Teil der Diplomarbeit widmet sich den Arbeiten Judith Butlers, die Begriffe wie “Biologie”, “Sex” und “Geschlecht” neu dekonstruieren und Butlers Konzepte wie z.B. “diskursive Performativität”, “Zwangsheterosexualität” und die “Matrix der Intelligibilität” werden vorgestellt.

Im vierten Teil diskutiert Angelika Grubner die Inklusion des Modells der “Matrix der Intelligibilität” als mögliche Erweiterung systemischen Denkens, insbesondere für den narrativen Therapieansatz.

Die Diplomarbeit können Sie hier downloaden: diplomarbeit2

Erik Zika

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