soulutions-Institut für psychosoziale und psychotherapeutische Lösungen

Vom Hoffen und Scheitern – Über die Bedeutung der positiven Veränderungserwartung und der Schwierigkeit diese nicht zu verlieren

Mag.a Marion Herbert

Mag.a Marion Herbert

ReferentInnen

Mag.a Marion Herbert
ist Psychotherapeutin (systemische Familientherapie), Klinische und Gesundheitspsychologin und begleitet seit 1999 Menschen mit sehr großen Belastungen und berichteten psychiatrischen Diagnosen in unterschiedlichen Kontexten (u.a. im stationären Wohnbereich, in der ambulanten Suchthilfe (Schwerpunkt Jugendliche und junge Erwachsene), sowie in freier Praxis). Lehrtätigkeit am Institut für Sozialpädagogik (Wiener ARGE für Sozialpädagogik) und bei der ARGE Bildungsmanagement.

Christian Reininger

Christian Reininger

Christian Reininger MSc
ist Psychotherapeut (systemische Familientherapie) und Sozialarbeiter mit langjähriger Erfahrung im stationären Jugendbereich und in der ambulanten Drogentherapie. Mitbegründer des IBZ (Informations- und Beratungszentrum) in Bruck/Leitha. Mitglied von ASYS (Arbeitskreis für systemische Sozialarbeit). In eigener Praxis als Psychotherapeut tätig. Lehrtätigkeit am Institut für Sozialpädagogik (Wiener ARGE für Sozialpädagogik) und der ARGE Bildungsmanagement.

Inhalt

Unterschiedliche Studien und Erfahrungen aus der Praxis verweisen auf die große Bedeutung der Hoffnung für positive Entwicklungsverläufe (beispielsweise die Untersuchung von Psychotherapiewirkfaktoren, die Placebo- oder die Resilienzforschung, Praxisberichte ressourcenorientiert Tätiger). Bei vielen Adressat_innen sozialer Arbeit hingegen ist nach oftmals jahrelangen Erfahrungen des Scheiterns die Hoffnung geschwächt und angeschlagen. Gesellschaftlichen Zuschreibungen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen können bei allen Beteiligten das Gefühl der Ohnmacht verstärken. Doch wie sollen sich Menschen, insbesondere aus schwierigsten Bedingungen heraus, ohne den Glauben an ihr Potential und ihre Möglichkeiten positiv entwickeln? Wie tun wir als professionelle Helfer_innen, wenn das Bemühen unserer Klient_innen unbelohnt bleibt und wenn unsere Arbeit vergeblich scheint? Wie können wir uns die Hoffnung bewahren – ohne eine bestehende Schwere zu negieren? Im Workshop soll die Bedeutung der Hoffnung beschrieben, das Scheitern gewürdigt und gleichzeitig relativiert werden, sowie die eigenen Strategien mit diesem Spannungsfeld umzugehen reflektiert werden.

Datum und Zeit

Freitag 28. November 2014 von 10 – 18 Uhr

Einheiten

8 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten

Ort

IFF – Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung
Schottenfeldgasse 29
1070 Wien

Kosten

135.- Euro (inkl. Mwst.) für Frühbucher_innen bis 24. Oktober 2014
135.- Euro (inkl. Mwst.) für Personen in Ausbildung
150.- Euro (inkl. Mwst.) reguläre Teilnahmegebühr

10% Ermäßigung bei gleichzeitiger Anmeldung von mind. 3 Teilnehmer_innen
10% Ermäßigung bei gleichzeitiger Anmeldung für mind. 3 Seminare

 

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