soulutions-Institut für psychosoziale und psychotherapeutische Lösungen

Tipp: Vortrag “Ein Platz für das verstorbene Kind”

Quelle: aboutpixel.de_Tipp © Günter Albers

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Die Geburt eines Babys verändert das bestehende (Familien-)System: Aus einem Paar werden Eltern, die Geschwisterreihenfolge ändert sich. Das gilt auch, wenn das Baby nicht lebend geboren wird, sondern während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt stirbt. Wie aber kann es gelingen, ein Baby ins (Familien-)System zu integrieren, das im Alltag nicht sichtbar ist?
An diesem Abend geht es um den Umgang mit Eltern, die nach dem Tod ihres Babys durch Fehlgeburt, stille Geburt oder Neugeborenentod Beratung und Begleitung suchen. Da schätzungsweise jede vierte Schwangerschaft auf dieses Weise endet, ist es für BeraterInnen und TherapeutInnen sehr wichtig, für dieses Thema sensibilisiert zu sein. Sie können die betroffenen Eltern dabei unterstützen, ihr verstorbenes Baby anzuerkennen und ihm einen Platz zu geben. Denn nur wen man begrüßt und ins Familienleben integriert hat, den kann man dann auch würdig verabschieden.

Zur Referentin:
Petra Hainz ist Lebens- und Sozialberaterin und arbeitet in einer Familienberatungsstelle zu den Themen Schwangerschaft, Pränataldiagnostik, Geburt, frühe Elternschaft und Trauer. Sie leitet die Selbsthilfegruppe “Regenbogen” für Eltern, deren Babys rund um Schwangerschaft und Geburt verstorben sind und ist selbst betroffene Mutter.

Datum und Zeit
Donnerstag 26. Februar um 19 Uhr

Ort
Österr. Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien
Gonzagagasse 11/19, 1010 Wien

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich!
Bei jedem Jour Fixe werden auf Wunsch Teilnahmebestätigungen ausgeteilt.

Weitere Termine finden Sie unter: www.oeas.at

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